Fortbildung

Sächsisches Hebammengesetz §8

(2) Hebammen sind verpflichtet, sich beruflich fortzubilden. Sie haben in dem Umfang von Fortbildungsmöglichkeiten Gebrauch zu machen, wie dies zur Erhaltung und Entwicklung der zur Berufsausübung notwendigen Fachkenntnisse und effizienten beruflichen Leistung erforderlich ist.

Dazu sind neben dem fachlichen Sachverstand kommunikative, soziale und methodische Fähigkeiten sowie ethische Kompetenzen zu vervollkommnen.

(3) Geeignete Fortbildungen sind Veranstaltungen zum Tätigkeitsspektrum der Hebamme, insbesondere zu sich ändernden Rahmenbedingungen der Berufsausübung, Notfällen in der Geburtshilfe, zur Reanimation von Neugeborenen und zu ethischen Fragen sowie zur Infektionsprophylaxe einschließlich Schutzimpfungen. Der Nachweis über eine kontinuierliche Teilnahme an Fortbildungen ist in geeigneter Form zu erbringen und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder der im Freistaat Sachsen für das Erteilen der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Hebamme zuständigen Behörde vorzulegen.
Der Umfang der kompetenzerhaltenden Maßnahmen darf, neben dem Studium der Fachliteratur, 60 Fortbildungsstunden in je 3 Jahren nicht unterschreiten.

Anleitung für eine erfolgreiche Buchung herunterladen:

Sollte der Buchungsvorgang durch Sie nicht erfolgreich abgeschlossen werden können, schreiben Sie bitte eine Mail an
fortbildung@saechsischer-hebammenverband.de

SAVE THE DATE

27.09.19
Fachtag für Beleghebammen in Aschaffenburg

Anmeldung und Informationen:
https://www.hebammenverband.de/fortbildung/dhv-veranstaltungen/

09.11.19
Beckenbodensymposium – Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Uniklink Leipzig

Wie können wir den Beckenboden optimal unter der Geburt schützen?

Der Beckenboden ist eine Funktionseinheit aus Bindegewebe und Muskulatur, deren zentrale Bedeutung die Sicherung der Kontinenz und Sexualität ist, als auch als Halteapparat der Organe im kleinen Becken fungiert. Schwangerschaft und Geburt tragen häufig zu Beschwerden bedingt durch das negative Zusammenwirken von Risikofaktoren und Geburtsverletzungen bei. Die Tabuisierung von Dysfunktionen unter den Betroffenen führt zur Verzögerung von Diagnostik und Therapie und damit fortschreitender Schädigung und abnehmender Funktionalität mit häufig erheblicher Beeinflussung der Lebensqualität.

Als Hebammen, Geburtsmediziner, Urogynäkologen und Physiotherapeuten möchten wir uns gemeinsam den Fragen stellen:

  • Welche Maßnahmen schützen den Beckenboden unter der Geburt und in der Geburtsvorbereitung?
  • Wie können Frauen individuell prä- und postpartal beraten werden?
  • Wie gestaltet sich die ideale Versorgung und Nachsorge von Geburtsverletzungen ?
  • Auf welche Risikogruppen gilt es besonders zu achten?

Dozenten:
PD Dr. med. habil Kaven Baessler, Urogynäkolgin Berlin Charite
Tara Franke, Hebamme
Bärbel Junginger B. Sc.,PT,MT (OMT)
Dr. Anne Heihoff-Klose, Gynäkologin UKL
Peggy Seehafer, Hebamme

Ort:
UniKlinik Leipzig

Termin:
9.11. ; 9-18:30 Uhr

Kosten:
Hebammen 70€, Workshop á 50€

Programmflyer herunterladen

Link zur Anmeldung:
https://www.ukl.vcongress.de/beckenbodenworkshop2019/home

Online-Fortbildung

Fortbildungen müssen nicht nur als Präsenzveranstaltung stattfinden, es gibt auch die Möglichkeit von zu Hause aus Fortbildungspunkte zu sammeln:

1. Online-Plattform GYN TO GO
Das Besondere an GYN TO GO: der ursprüngliche Gedanke von GYN TO GO ist es, allen Assistenten in der Weiterbildung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe im deutschsprachigen Raum wieder die Möglichkeit zu geben an Fortbildungen teilzunehmen. Unabhängig von finanziellen Hürden oder personellen Engpässen in der Klinik. Auch Hebammen dürfen kostenlos daran teilnehmen.
Einfach registrieren, einloggen und los geht’s . . . www.gyntogo.de

2. E-Learning Plattform des Deutschen Hebammenverbandes
Hier stehen verschiedene Wissenstests rund um die Uhr zur Verfügung, sodass zu jedem frei gewählten Zeitpunkt Fortbildungen möglich sind. www.hebammenverband.de/fortbildung/e-learning/