Ab morgen, 15.03.21: Testpflicht für Hebammen

Liebe Kolleginnen,

mit der neuen Corona-Schutzverordnung vom 05.03.2021, gilt ab Montag, 15.03.2021 eine Testpflicht (einmal pro Woche) für uns Hebammen.

Auszug aus der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung: §3a Testpflicht

(1) Arbeitgeber sind ab dem 22. März 2021 verpflichtet, ihren Beschäftigten, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot zur Durchführung eines kostenlosen Selbsttests mindestens einmal pro Woche zu unterbreiten.

(2) Alle Beschäftigten und Selbstständigen mit direktem Kundenkontakt sind ab dem 15. März 2021 verpflichtet, einmal wöchentlich eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Die Tests sind vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Testung muss die jeweils geltende Mindestanforderung des Robert-Koch-Instituts erfüllen. Der Nachweis über die Testung ist für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren.

(3) Absatz 1 und 2 gilt nur, soweit ausreichend Tests zur Verfügung stehen und deren Beschaffung zumutbar ist.

Laut Verordnung muss der Arbeitgeber die Tests kostenfrei zur Verfügung stellen. Nun haben freiberuflich tätige Hebammen keinen Arbeitgeber. Hebammen haben die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich beim Hausarzt oder in Testzentren testen zu lassen. Die Kosten dafür tragt der GKV – weiterführende Informationen finden Sie hier:

Relevante Paragraphen aus der TestVO herunterladen

In den FAQ´s der Sächsischen Corona-Homepage ist dazu folgendes zu finden:

“Für Personal von bestimmten Einrichtungen (darunter Personal von medizinischen Einrichtungen der stationären und ambulanten Versorgung wie Krankenhäuser, Dialyseeinrichtungen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Arzt- und Zahnarztpraxen, Personal ambulanter Pflegedienste, Personal von (teil)stationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen, Personal der ambulanten Dienste der Eingliederungshilfe, im Rettungsdienst und in Tageskliniken) beschränkt sich der Anspruch auf kostenlose Testung auf einen Antigen-Test. Dies betrifft Testungen in diesen Einrichtungen, die präventiv stattfinden, d.h., ohne dass in der Einrichtung ein bestätigter Infektionsfall vorliegt.“

Entsprechend der Verordnung können Tests auch selbständig erfolgen. Diese sollten den vom RKI empfohlenen Anforderungen entsprechen.

Empfehlunegn des RKI anschauen: https://bit.ly/3ljsxjh

Wichtige Hinweise und empfohlene Test-Sets finden Sie auf der folgende Seiten:

Die Ergebnisse eines Selbsttests müssen dokumentiert und 4 Wochen aufbewahrt werden.

Der Freistaat hat ein entsprechende Dokument auf der Homepage platziert.
Kosten für die Anschaffung von Sets für die Selbsttestung müssen von der Hebamme getragen und können steuerlich geltend gemacht werden.

Die Ergebnisse eines Selbsttests müssen dokumentiert und 4 Wochen aufbewahrt werden.

Der Freistaat hat ein entsprechende Dokument auf der Homepage platziert.

Dieses Dokument hier herunterladen

Kosten für die Anschaffung von Sets für die Selbsttestung müssen von der Hebamme getragen und können steuerlich geltend gemacht werden.

Test trotz Impfung

Kommt eine geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. Es ist allerdings zurzeit noch unsicher, in welchem Maße auch Geimpfte nach Kontakt mit dem Erreger diesen vorübergehend noch in sich tragen und andere Personen anstecken können. In so einem Falle würde eine Person also vorübergehend das Virus in sich tragen, aber nicht erkranken.“
Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Kurse

Eine allgemeine Empfehlung zu Präsenzkursen kann nicht gegeben werden. Je nach Entwicklung der Infektionszahlen in den einzelnen Landkreisen, entscheiden die Gesundheitsämter vor Ort über die Erlaubnis der Durchführung.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Die Möglichkeit Kurse in digitaler Form anzubieten wird voraussichtlich bis 30.09. verlängert. Dazu wird die Beirätin für den Freiberuflichenbereich Ursula Jahn-Zöhrens in einem Sonder-Newsletter zeitnah informieren.