Hebammenlandesverbände nehmen 2020 nicht mehr an der Perinataltagung MiPeTa teil

Die Perinataltagung MiPeTa will gemeinsames Handeln, die gemeinsame Verantwortung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen in den Mittelpunkt stellen.

Auf der Tagung 2018 fand ein „Hebammen-Podium zur Zukunft des Hebammenberufs“ statt. Im Rahmen eines Faktenchecks zum Hebammenmangel wurden leider zahlreiche falsche Informationen herausgegeben und der Berufsstand insgesamt in ein schlechtes Licht gerückt. Angeblich bestünde kein Hebammenmangel, die freiberuflichen Kolleginnen würden zu viel verdienen und hätten es nicht nötig, Vollzeit zu arbeiten. Außerdem wurde unterstellt, dass sich die Hebammen nicht gegenseitig vertreten – so die Aussagen auf dem Podium.
Die dort formulierte Abwertung unserer Arbeit als Berufsverband und unrichtige Darstellung unserer Aufgaben können wir so nicht akzeptieren.
Leider wurden die vor Ort vertretenen Hebammenverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Vorfeld nicht in die Planung einbezogen oder auf dem Podium eingebunden. Wir werden uns deshalb im kommenden Jahr vom Veranstaltungsformat zurückziehen.